Kinder der Hoffnung e. V. - Berichte Rundschreiben

Oktober 2014

Reisebericht Kenia

Im Oktober 2014 besuchten unsere Mitglieder Kristina und Borut unser Waisenhaus in Ukunda. Sie wollten sich ein Bild von der aktuellen Lage des Zustands des Hauses machen, und um die vollständige Übertragung des Grundstücks auf unseren Verein zu organisieren.

Ihr erster Weg führte sie, immer in Begleitung ihres Fahrers Ali, zu unserem Waisenhaus. Im Großen und Ganzen fanden sie das Haus in einem guten Zustand wieder. Jedoch nagt der Zahn der Zeit am Haus, und das Klima in diesen Breitengraden gibt sein Übriges hinzu, so dass es in Zukunft noch einige Renovierungsarbeiten zu erledigen gibt.

Am dritten Tag ihres Aufenthaltes trafen sich Kristina und Borut mit Haida, die uns in den letzten Jahren durch ihre Mithilfe sehr viel Arbeit abgenommen hat. Es ging bei den Gesprächen mit Haida, gemäß unseres Beschlusses der Mitgliederversammlung, darum, ihr ein Angebot zur Abtretung ihres Anteils am Grundstück zu unterbreiten.

Nachdem sich Kristina und Borut im Vorfeld von einem in Mombasa City ansässigen Anwalt hatten beraten lassen, wie sich die Übertragung am besten bewerkstelligen ließe, einigten sie sich mit Haida auf einen Ablöse von ca. 10.000 €. Diese Summe entsprach auch den Vorgaben der Mitgliederversammlung.

Ein anderer Ansatz unseres Vereins ist es auch, später, wenn alle Formalitäten erledigt sein werden, die Verwaltung des Heims an eine italienische Stiftung, die bereits ein großes Waisenhaus in der Nähe des Unseren betreibt, zu übergeben. So besuchten Kristina und Borut dieses Waisenhaus und sie waren ob der Professionalität der Verwaltung, deren Umsetzung ihrer Ziele und des Zustands des dortigen Waisenhauses sehr angetan. Es ist nahezu ein kleines Paradies für die dortigen Kinder. Die Kinder leben in kleinen Familienverbänden, analog könnte man sagen wie bei den SOS Kinderdörfern. Jede Familie besteht aus 8 Kindern und einer Mama, die sich ausschließlich um ihre kleine Familie kümmert. Dieses Prinzip möchten wir und werden wir für unser Waisenhaus übernehmen.

Nachdem die organisatorischen Dinge soweit erledigt waren, besuchten Kristina und Borut zusammen mit Haida unser Waisenkind Sophie. Das kleine Mädchen, obwohl noch etwas schüchtern, freute sich sehr über die mitgebrachten Geschenke.

Zum Glück hatten Kristina und Borut keine Schwierigkeiten die Spenden für die Krankenstation von Schwester Anna nach Kenia zu bringen. Das Mikroskop konnten die Beiden als Handgepäck deklarieren. Alle anderen Utensilien, wie Blutzuckermeßgeräte, chirurgische Instrumente und Teststreifen für die Blutzuckermeßgeräte flogen im normalen Gepäck mit.

Nach dem Besuch bei Sophie gingen Kristina und Borut auf Shoppingtour für unseren Verein. Joshua, einer unserer Helfer in Kenia, organisierte handgemachte Souvenirs, welche in einer Künstlerkolonie nahe Mombasa gefertigt werden. Diese Souvenirs haben bei unseren Aktionen hier in Deutschland großen Anklang gefunden und haben einiges Geld in die Kasse des Vereins gespült.

Kristina und Borut machten aber auch mit vielen Widrigkeiten Bekanntschaft. So ist es tatsächlich so, dass in Kenia die Uhren etwas anders, bzw. langsamer laufen, um es vorsichtig auszudrücken. Es liegt noch einiges an Arbeit vor uns, aber wir sind zuversichtlich, dass wir es im Laufe dieses Jahres schaffen werden unser gemeinsames Ziel zu erreichen.

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