Kinder der Hoffnung e. V. - Berichte Rundschreiben

Oktober 2015

Reisebericht Kenia

Liebe Mitglieder und Förderer des Vereins Kinder-der-Hoffnung e.V.

Am 11. Oktober flogen Norbert Ziegler und ich (Horst Scholl) nach Ukunda/Mombasa um uns nach der langen Zeit des Stillstandes die Verhältnisse unseres Projektes vor Ort anzuschauen, eine Bestandsaufnahme zu machen und nach Lösungen für eine baldige Inbetriebnahme unseres Waisenhauses zu schauen.

Ein weiterer Anlass unserer Reise war, die Eigentumsverhältnisse für das Grundstück, wie von der Mitgliederversammlung beschlossen, mit der lokalen Anwaltskanzlei zu ändern und gleichzeitig die Vorbereitungen der Gründung der Trust Foundation – zukünftiger Eigentümer ist dann Kinder-der-Hoffnung e.V Althengstett – zu treffen.

Am Dienstag den 13.10 fuhren wir – Haida, Norbert Ziegler, Steve und Horst Scholl – nach Mombasa zum Anwaltsbüro und Haida trat mit Unterzeichnung einer vorbereiteten Vereinbarung ihr Eigentum am Grundstück an Kinder-der-Hoffnung e.V ab.

Damit haben wir die Voraussetzung geschaffen um in den nächsten Wochen den Trust zu gründen und als neuer Eigentümer im Grundbuch eingetragen zu werden.

Danach fuhren wir zum Waisenhaus. Der Zustand des Gebäudes, der Räumlichkeiten und Grundstücks hat uns ziemlich entsetzt. Gegenüber dem letzten Besuch vor einem Jahr hat sich alles nochmal deutlich verschlechtert. Der eingesetzte Wärter und Betreuer des Grundstücks und Hauses, der auch dort lebt, ist im Wesentlichen verantwortlich für diesen Zustand und er hat darüber hinaus auch noch durch nicht abgesprochene Veränderungen zusätzliche Schäden verursacht.

Mit Steve, der das Haus federführend mit erbaut hat, und unser lokaler Ansprechpartner vor Ort ist, haben wir dann am nächsten Tag den Wächter und seine mit ihm dort lebende Partnerin des Grundstücks verwiesen und alle Schlüssel zum Grundstück eingezogen.

Wie geht es jetzt weiter:   Steve wird uns eine Kostenaufstellung für die notwendigen Renovierungs- und Reparaturarbeiten erstellen sowie die Kosten für notwendige Straßenausbesserung (momentan ist das Grundstück nur mit einem Geländewagen zu erreichen!) ermitteln.

Daneben wird er mit Haida alles Notwendige in die Wege leiten um das Gebäude ans Stromnetz anzuschließen           ( Strommast mit Stromleitung ist schon vorhanden ).

Ein weiterer wichtiger Zweck unseres Besuchs in Ukunda war es, Kontakt mit dem italienischen Waisenhaus aufzunehmen, damit dieses als lokaler Verwalter für die Inbetriebnahme sowie für die dauerhafte Betreuung des Waisenhauses tätig werden kann. Ohne einen durchsetzungsfähigen und versierten Verwalter vor Ort ist eine Betreuung des Waisenhauses nicht möglich.

Hierzu habe ich einige Gespräche geführt und Kontakte geknüpft. Ich bin zuversichtlich, dass wir hier eine zuverlässige und dauerhafte Lösung finden.

Wie geht es jetzt weiter:

  1. Einleiten der juristischen Schritte zur Gründung des Trusts und nach Gründung Eintragung des Trusts im Grundbuch
  2. Verhandlungen mit einem Verwalter (italienisches Waisenhaus)
  3. Beginn der ersten Renovierungsarbeiten im Gebäude
    >>> 1-3 soll bis Ende des Jahrs abgeschlossen sein.
  4. Außensanierungen und Straßenarbeiten können erst nach der Regenzeit Ende Januar 2016 beginnen.
  5. Parallel zu Punkt 4 Auswahl der Mamas und des Wachdienstes und der ersten acht Waisenkinder, um dann zügig nach Abschluss aller notwendigen Arbeiten das Waisenhaus voll in Betrieb nehmen zu können. Wann das genau sein wird, ist Stand heute schlecht abschätzbar, aber wir peilen einen Termin im ersten Halbjahr 2016 an.

 

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